Bollag
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Gustave Bollag & Léon
Bollag Erste Erfahrungen sammelte Léon beim
bekannten Galeristen Max Moos in Genf, in dessen Galerie auch seine
Schwester Betty Moos tätig war, welche später Léons
Frau wurde. Max Moos war einer der ersten, die Bilder von Ferdinand
Hodler in der Schweiz ausstellten. Bereits für dessen Vater, Heinrich Moos, war die Kunst der Lebensinhalt. Nach seiner Ausbildung zum Maler an der Kunstakademie in Paris musste er aber nach dem Tod des Vaters die Gastwirtschaft in Randegg, einem kleinen Dorf an der Schweizer Grenze übernehmen. Später, ab 1899, führte er mit seinen Kindern Iwan, Betty und Friedrich in Karlsruhe eine Galerie. Friedrichs Sohn, Walter Moos, führt bis heute eine renommierte Galerie in Toronto (siehe: 'www.kunstarchiv.at >'europe'). Die Bollag Brüder spezialisierten
sich auf Schweizer Maler wie Johann Heinrich Füssli, Jacques-Laurent
Agasse und Frank Buchser, die sie im Ausland ankauften, im Wissen um
ihre Bedeutung für die Schweizer Kunst. Max Moos vermittelte ihnen
Bilder von Ferdinand Hodler. Ihre Schwester Lucy Bollag war mit der
Kunsthändlerin Berthe Weill in Paris befreundet, die in ihrer kleinen
Galerie am Montmartre sehr früh schon heute sehr wichtige Künstler ausstellte (1902, erste Ausstellung
von Pablo Picasso in Paris, 30 Werke, 1917 erste Ausstellung von Amadeo
Modigliani in Paris mit Intervention der Pariser Polizei, die Modiglianis
Akte verhüllen liess..., Jules Pascin, Zadkine, Raoul Dufy und
viele mehr. (Literatur: Berthe Weill, Autobiografie: «Pan! dans
l'Oeil!...», Paris 1933) Durch Berthe Weill lernten die Bollags
Pablo Picasso, Paul Cézanne, André
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